Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres realisierten die Unternehmen der Curtis Gruppe einen Umsatz in Höhe von 43,1 Mio. Euro (Vorjahr 39,5 Mio. Euro).

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres realisierten die Unternehmen der Curtis Gruppe einen Umsatz in Höhe von 43,1 Mio. Euro (Vorjahr 39,5 Mio. Euro). Das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 9%. Erfreulich ist, dass auch unter Berücksichtigung der Änderungen des Konsolidierungskreises (Hermes und Kenrick & Jefferson) eine leichte Umsatzsteigerung zu verzeichnen war.

Das Konzernergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich im ersten Halbjahr auf minus 1,8 Mio. Euro (Vorjahr 0,3 Mio. Euro). Erwartungsgemäß realisierte dabei die Papierfabrik Hermes einen Verlust. Jedoch ist diese Entwicklung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bei den einzelnen Konzerngesellschaften unter dem Einfluss verschiedener Restrukturierungsmaßnahmen zufriedenstellend bis gut.

Der Verlust der Papierfabrik Hermes konnte jedoch im zweiten Quartal weiterhin eingegrenzt werden. Allerdings hat die Umstellung auf andere Marktsegmente noch nicht im vollen Umfang greifen können, da das neue Vertriebsmanagement seine Arbeit erst Anfang Mai aufnehmen konnte.

Der Anstieg der Personalkosten um 0,9 Mio. Euro, der Abschreibungen um 1,2 Mio. Euro sowie der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,9 Mio. Euro im Konzern ist im wesentlichen auf die bereits erläuterten Änderungen des Konsolidierungskreises zurückzuführen. Ein Vergleich mit dem Vorjahr ist aus diesem Grunde nur bedingt aussagefähig.

Die Personalstärke ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Mitarbeiter auf 582 Mitarbeiter angestiegen.

Im Berichtszeitraum wurden Investitionen in Höhe von 2,2 Mio. Euro getätigt, davon wurde ein Teil über Leasing finanziert (Vorjahreszeitraum keine größeren Investitionen).

Die gestiegene Bilanzsumme in Höhe von 76,0 Mio. Euro (Vorjahr 49,8 Mio. Euro) ist ebenfalls auf die Veränderung im Konsolidierungskreis zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 44,2% (Vorjahr 27,2%).

In ersten Halbjahr 2004 hat die Curtis AG 96.000 eigene Aktien verkauft. Insgesamt hält die Curtis AG damit 448.798 Aktien, das entspricht 4,9% des gesamten Aktienvolumens.

Konzern-Kennzahlen im Überblick

Umsatz
in Mio. Euro

2004
1. Halbjahr

2003
1. Halbjahr

Veränderung

Index
Vorjahr %

Deutschland

28,9

20,0

8,9

144,56 %

Niederlande

5,4

6,3

-0,9

85,60 %

England und
restl. EU

5,6

9,6

-4,0

58,34 %

Osteuropa

3,2

3,6

-0,4

88,94 %

Gesamt

43,1

39,5

3,6

109,13 %

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Mio. Euro

-1,8

0,3

-2,1

-587,80 %

Eigenkapitalquote in %

44,2

27,3

61,9 %

 

Sowohl das gesamtwirtschaftliche Klima als auch das Branchenklima lassen nach wie vor zu wünschen übrig. Deshalb sind Voraussagen über die Geschäftsentwicklung des zweiten Halbjahres nicht mit hinreichender Genauigkeit möglich. Schwerpunkte unserer Maßnahmen im verbleibenden Geschäftsjahr werden die Realisierung unserer Umsatzziele im Konzern und die weitere Beschleunigung des positiven Trends der Ergebnisentwicklung bei der Papierfabrik Hermes sein.

Neuwied, im August 2004

CURTIS 1000 EUROPE AG

Der Vorstand

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